Therapie

Ein gutes Verhältnis zu Toni

Die dritte Woche in der TK ist schon rum.

Wenn man mich jetzt fragt, ob es mir was bringt, dann bin ich zwiegespalten.

Neuen Input bekomme ich nicht. Eine Tagesstruktur, die habe ich mir in den letzten Wochen selbst wieder erarbeitet, ich habe Strategien, um mit Toni umzugehen und ich habe Ziele, die ich auch erreichen werde. Mir geht es, finde ich, für die Tagesklinik zu gut. Das, wo sie mir hätten helfen sollen, das alles habe ich selbst geschafft. In den Wochen zwischen Ausstellung der Überweisung Anfang Mai und Aufnahme in die TK Ende August.

Ich glaube, der Aufenthalt kommt zu spät.

Aber zumindest hat es mich in dieser Hinsicht weitergebracht. Ich weiß, dass ich es gut mache, wie ich es mache. Ich bin gar nicht so zurückhaltend wie gedacht und ich bin aus den Depressionen raus.

Toni und mir geht es recht gut. In der ganzen letzten Woche hatte ich nur eine Panikattacke, die Unruhe hatte ich immer schnell im Griff.

Dafür geht es meinem Rücken nicht gut. Der andere Tagesablauf fordert seinen Preis.

Ich muss wohl in der TK mal mit den Leuten reden, ob ich mir das aus der Therapie mitnehmen kann, was ich für mich als wichtig erachte und Dinge wie Ergotherapie nicht mache und lieber was für meinen Rücken tu.

Sollte ich echt noch 4 Wochen bleiben, werde ich das mit den Rückenschmerzen sonst nicht packen.

Author

claudia.schroeder@meine-mail.de

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Toni ist nicht groß genug

23. September 2020